1. Womit beschäftigt sich der Studiengang English‑Speaking Cultures?
Der Studiengang beschäftigt sich mit englischsprachigen Kulturen und Literaturen, mit der englischen Sprache, den Sprachvarietäten und der Sprachgeschichte, wobei hauptsächlich diejenigen Großbritanniens, Irlands, der (ehemaligen) Commonwealth‑Länder (Kanada, in Afrika, Neuseeland und Australien) und der Vereinigten Staaten von Amerika gemeint sind. E‑SC basiert auf den vier Säulen: Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Cultural Studies und Sprachpraxis. Wenn man Lehramt studiert, kommt zusätzlich die Fachdidaktik hinzu. (siehe auch)
2. Welchen Sprachnachweis braucht man für das Englischstudium?
Es gibt zwei Möglichkeiten einen Sprachnachweis zuerbringen. Das erforderliche Sprachniveau ist zum einen auf deinem Zeugnis ausgewiesen, und sollte sich auf dem C1‑ Niveau des europäischen Referenzrahmens befinden. Also brauchst du mindestens 11 Punkte im Abiturzeugnis. Auch den TOEFL Test (u.A.) kannst du als Nachweis verwenden. Dieser verliert seine Gültigkeit jedoch nach 2 Jahren!
3. Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es?
Die Zulassung zum BA English‑Speaking Cultures erfolgt nur im Wintersemester, Bewerbungsfrist ist der 15.07. jedes Jahres. Studienortwechsler können sich sowohl zum Sommersemester (bis zum 15.01. des jeweiligen Jahres) als auch zum Wintersemester bewerben. Mit Fragen zur Zulassung wendet man sich am besten direkt an das Sekretariat für Studierende.
4. Ist das Auslandssemester/‑praktikum Pflicht?
Im Regelfall ist im 5. Semester des E‑SC Bachelor ein obligatorisches Auslandssemester (drei Monate) oder ein Praktikum (drei Monate) zu absolvieren. Auf der Fachwebseite findet ihr zum einen eine Übersicht über die zur Auswahl stehenden Länder der englischsprachigen Welt (UK, USA, Kanada, Neuseeland, Australien, Südafrika, Malta etc.). Außerdem bekommt ihr dort Informationenzu Anmeldefristen, Kontakten und Organisationen, die bei der Vorbereitungen hilfreich sein können. Ihr habt die Wahl zwischen einem akademischen Auslandssemester an einer Partneruniversität, sich als Freemover einzuschreiben oder ein fachrelevantes Praktikum zu organisieren. Unter bestimmten Voraussetzungen können Studierende eine Härtefallregelung in Anspruch nehmen, die dann vom Auslandsaufenthalt entbindet. Viele hilfreiche Informationen findet ihr hier: https://www.uni-bremen.de/fb-10/internationales/outgoing
5. In welcher Sprache und Form finden die Veranstaltungen statt?
Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt. Im Studium dominieren gesprächsorientierte Vermittlungsformen wie Seminare und Übungen. In geringem Umfang kann das Studium aber auch Vorlesungen und Selbststudieneinheiten umfassen.
6. Welche Kurse muss ich wählen?
Welche Kurse zu besuchen sind, hängt von der gewählten Fächerkombination ab. Hilfreich sind hierbei die Studienverlaufsübersichten, die ihr unter folgender Seite entsprechend eurer Studienkombination anwählen könnt. Außerdem stehen Studienzettel für E‑SC als Profilfach, als Komplementärfach und für die Lehramtsoption zur Verfügung. Mit spezifischen Fragen könnt ihr gerne immer zu uns kommen; wir helfen euch bei Fragen zum Stundenplan.
7. Wie funktioniert die Wahl mit D und WD‑Modulen im zweiten Studienjahr?
Im 2. Studienjahr bestehen Wahlmöglichkeiten bei den Modulen D‑1 und D‑2. Jedes Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen/Seminaren. Es sind ausschließlich folgende Kombinationen möglich:
D‑1a + D‑2a (d.h.Lit/Ling/Kul/Kul);
D‑1b + D‑2b (d.h. Lit/Kul/Ling/Ling);
D‑1c + D‑2c (d.h. Ling/Kul/Lit/Lit).
Für die Profilfach-Option sind außerdem noch die Module WD‑1 und WD‑2 relevant, welche frei zwischen allen drei Möglichkeiten gewählt und kombiniert werden können. Jedes Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen/Seminaren.
8. Gibt es eine Anwesenheitspflicht?
Prinzipiell gibt es keine Anwesenheitspflicht. Allerdings stellt die Sprachpraxis eine Ausnahme dar, da hier auf eure Teilnahme besonders gebaut wird. Natürlich ist es auch in allen anderen Modulen ratsam, die Veranstaltungen zu besuchen. Einige Dozenten benutzen Sonderregelungen, sodass man, wenn man mehr als eine bestimmte Anzahl an Stunden unentschuldigt fehlt, dies mit extra Arbeit kompensieren muss. Informationen findet ihr in den Kursbeschreibungen.
9. Was kann man mit dem BA Studium E‑SC machen?
Hierbei kommt es auf deine Fächerkombination und deine Studienoption an. Studierst du mit der Lehramtsoption, kannst du deinen M.Ed. machen und dann im Bildungswesen arbeiten. Allen Profil‑ und Komplementärfächlern steht außerdem auch die Möglichkeit offen, den E‑SC Master anzuschließen. Abhängig von eurer Fächerkombination können euch zahlreiche Wege offen sein. Um ein paar zu nennen: Arbeit in Behörden, z.B. dem Auswärtigen Amt, Tätigkeit als Übersetzer*in, Tätigkeit im Bereich Journalismus, Arbeit an der Uni, Arbeit in einem wirtschaftlichen Unternehmen u.v.m. (siehe auch).
10. Wie viele CPs muss ich erbringen?
Ihr müsst während eures Bachelorstudiums insgesamt 180 Credit Points erwerben. Ihr werdet fachwissenschaftliche Veranstaltungen, sowie General Studies oder ggf. lehramtsspezifische Module belegen. Im ersten Jahr habt ihr praktisch keine Wahl, da müsst ihr eine Reihe von Einführungsveranstaltungen besuchen und dann ist euer Stundenplan auch schon voll. In den folgenden zwei Studienjahren kann man innerhalb eines gewissen Rahmens unterschiedliche Schwerpunkte setzen und den Stundenplan individueller gestalten.
11. Was steckt hinter den Abkürzungen imVorlesungsverzeichnis?
Es gibt Seminare (S), Kurse (K), Vorlesungen (V), Übungen(Ü), Tutorien (T), Kolloquien (KO), etc. Diese Veranstaltungen unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Arbeitsweise. Seminare und Kurse sind eher auf Diskussionen und aktive Teilnahme zugeschnitten. Der Informationsgehalt ist also eingeschränkter, dafür können die Themen vertieft erarbeitet werden. Diese Veranstaltungsform ist dem Unterricht wie ihr ihn aus der Schule kennt vielleicht am ähnlichsten. Bei Vorlesungen beschränkt sich eure Teilnahme auf Anwesenheit, Zuhören und Mitschreiben, wobei natürlich Fragen gestellt werden dürfen. Keine Sorge, das muss nicht langweilig sein, sondern kann eine gute Basisvermitteln. Übungen halten das, was sie versprechen. Dort seid ihr gefragt: es gibt Hausaufgaben und praktische Aufgaben imUnterricht. Tutorien sind Kleingruppen, die zu manchen Veranstaltungen dazugehören und den gelernten Stoff vertiefen, praktische Anwendungsmöglichkeiten bieten und auch generelle Fragen zum Studium aufgreifen. Sie werden oft von Studierenden geleitet. Leider gibt es längst nicht mehr zu jeder Vorlesung ein Tutorium, da die Uni die Gelder dafür mehr und mehr kürzt. Kolloquien sind meistens Veranstaltungen für Studis in höheren Semestern, die dort die Möglichkeit haben, eigene Forschungsideen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
12. Wann melde ich mich für Prüfungen an?
Für Prüfungen und Modulleistungen meldet ihr euch online auf PABO an. Achtet darauf, welche Kurse zweisemestrig sind (z.B. ULS im ersten Studienjahr), denn hier wird sich meist erst nach Besuch beider Teile angemeldet. Sobald ihr einmal angemeldet seid, zählen eure Prüfungsversuche. Ihr werdet rechtzeitig zur Anmeldephase per E‑Mail kontaktiert. Die Anmeldephase im WiSe beträgt 10.12. – 10.01., im SoSe 10.06. – 30.06.. Grundsätzlich ist es ratsam, An-/Abmeldungen nicht erst am letzten Tag kurz vor Ende vorzunehmen, da dann oftmals die Server ausgelastet sind.
13. Wie erstelle ich einen PABO‑Ausdruck?
Log dich mit deinen Zugangsdaten, d.h. mit der Benutzerkennung (deine Matrikelnummer ohne die letzte Zahl) und dem Passwort ein. Am linken Rand befindet sich als viertletzte Option “Onlinebescheinigung”. Mit einem Klick darauf gelangt ihr zur nächsten Seite, auf der ihr auswählen könnt, in welcher Sprache die Bescheinigung erstellt werden soll, sowie welche Fächer angezeigt werden sollen. Wie im Beispiel zu sehen, erscheint nach einem Klick auf “Erzeugen” unten eine Datei mit einem Link. Darüber könnt ihr die Bescheinigung ausdrucken. Diese ist bis zum oben genannten “Verfallsdatum” gültig, dann braucht ihr wieder eine neue.
14. Wo finde ich die Postfächer der Dozenten?
15. An wen kann ich mich wenden, wenn ich Schreibhilfebrauche?
Bei Problemen kann man sich gut an die Schreibwerkstatt wenden. Außerdem gibt es Schreibcoaches, die euch bestens behilflich sein können.
16. In welcher Form muss ich Arbeiten abgeben (MLA)?
Alle wichtigen Informationen findest du unter https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/english-speaking-cultures/literatur-und-kulturwissenschaften/study-materials, bereitgestellt durch das Fach E-SC. Ihr könnt natürlich auch immer bei euren Lehrenden nachfragen, sollten nicht sowieso zu Beginn alle wichtigen Anforderungen geklärt werden.
STUGA TIPPS
Stundenplan: Wenn ihr im ersten Semester oder auch später im Studium überfordert seid, fangt mit den Kursen an, bei denen euch am wenigsten Auswahlmöglichkeiten geboten werden (vielleicht gibt es ein Modul sogar nur zu einen einzigen Zeitpunkt). Fangt nicht wahlos drauf an, euch in Kurse einzutragen; markiert diese vielleicht erstmal vor und tragt euch ein, sobald alles passt. Überschneidungen sind zwar nervig, aber nichts ungewöhnliches. Besonders dann nicht, wenn ihr zwei Fächer in der gleichen Fächergruppe belegt. Auch in diesem Fall ist es hilfreich zu schauen, gibt es Module nur zu einem Zeitpunkt? Schließt sich dadurch in einem meiner Fächer ein Zeitslot aus? So könnt ihr das Beste daraus machen. Und, bei Fragen steht der StugA auch zur Hilfe.
Vergünstigungen: Sich im Vorfeld nach Rabatten zu erkundigen ist sicherlich für viele nichts neues. Auf der Website https://www.uni-bremen.de/zfn/weitere-it-dienste/software-angebote-in-der-uni-bremen könnt ihr hilfreiche Hinweise zu kostengünstigeren oder kostenlosen Programmen erhalten. Ein guter Tipp: die Ameldung bei UNIDAYS, denn dort gibt es neben einem festen Angebot an Rabatten immer mal Sonderangebote zum Semesterbeginn oder zwischendurch.
Drucken: Wenn ihr mal schnell etwas drucken müsst, befinden sich außer in der SuUB auch im SFG, 1. Etage, Drucker zu unserer Verfügung. Hier könnt ihr bis 20 Uhr Schwarz/Weiß und farbige Kopien herstellen. Scannen ist hier sogar kostenlos. Die SuUB hat ansonsten bis 22 Uhr geöffnet. Denkt dran, hier braucht ihr eure Mensacard.
Fachliteratur: Kannst du mal nicht in der Uni sein, brauchst aber ein bestimmtes Buch, kannst du den VPN‑Clienten nutzen. Wie der eingerichtet wird, erfährst du hier: https://www.uni-bremen.de/zfn/weitere-it-dienste/vpn/ueberblick.